Sonntag, 18. Mai 2014

Rezension "Das Schicksal ist ein mieser Verräter"



John Green - Das Schicksal ist ein mieser Verräter




Preis: 19,99€
Seitenanzahl: 288
Verlag: Carls Hanser Verlag GmbH & Co. KG
ISBN: 978-3446240094
Originaltitel: The fault in our stars

„Krebsbücher sind doof“, sagt die 16-jährige Hazel, die selbst Krebs hat. Sie will auf gar keinen Fall bemitleidet werden und kann mit Selbsthilfegruppen nichts anfangen. Bis sie in einer Gruppe auf den intelligenten, gut aussehenden und umwerfend schlagfertigen Gus trifft. Der geht offensiv mit seiner Krankheit um. Hazel und Gus diskutieren Bücher, hören Musik, sehen Filme und verlieben sich ineinander - trotz ihrer Handicaps und Unerfahrenheit. Gus macht Hazels großen Traum wahr: Gemeinsam fliegen sie nach Amsterdam, um dort Peter Van Houten zu treffen, den Autor von Hazels absolutem Lieblingsbuch. Ein tiefgründiges, emotionales und zugleich freches Jugendbuch über Krankheit, Liebe und Tod.



Meine Meinung:

Hazel ist 16 und sie hat Krebs. Nachdem ihre Mutter sie in eine Selbsthilfegruppe steckt, damit sie mehr unter Leute kommt, trifft sie auf Augustus. Auch er hat Krebs Die beiden lernen sich kennen und lieben. Gemeinsam fliegen sie nach Amsterdam, wo sie Hazels Lieblingsschriftsteller treffen wollen um Hazels letzen Wunsch zu erfüllen. Doch dort kommt alles anders, als geplant.

Wie nicht anders zu erwarten, ist auch dieses John Green Buch sehr gefühlsvoll und wunderschön geschrieben. Hazel ist ein sehr liebenswerter Charakter, in den ich mich schnell hineinversetzen konnte und sie meistert ihre Situation sehr tapfer und vorbildlich. Auch Augustus ist eine liebenswerte Persönlichkeit, die man schnell ins Herz schließt.

Die Liebesgeschichte, die sich mit der Zeit zwischen den beiden Protagonisten aufbaut ist einfach wunderschön. Wie die beiden mit ihrer Krankheit umgehen und sich gegenseitig stark machen ist verblüffend, aber auch wunderbar.

John Green benutzt tolle Zitate in seinem Roman und hat wie immer einen schönen Schreibstil. 

Allerdings kann ich den Hype um dieses Buch nicht ganz nachvollziehen. Ich fand die Geschichte zwar selber auch toll, allerdings habe ich nicht geweint, auch nicht am Ende.
Trotzdem hat der Roman mir sehr gut gefallen.

Das Cover fand ich auch nicht schlecht und der Klappentext hat gehalten, was er versprochen hat.



Das Buch erhält von mir vier von fünf Eulen!









  

Kommentare:

  1. Schöne Rezension! Ich bin bei dir auch gleich mal Leserin geworden =)

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  2. Ist das Buch ähnlich wie der Film? Weil ich hab den Film gesehen und trau mich noch nicht ans Buch ran

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    1. Natürlich sind sie sich ähnlich, es ist ja die selbe Handlung.
      Aber wenn du den Film schon gesehen hast, dann brauchst du das Buch meiner Meinung nach nicht mehr lesen, denn man sollte eigtl vor einer Verfilmung immer erst das Buch lesen, denn sonst hat man während dem Lesen die Bilder des Films im Kopf und stellt sich nichts selber vor. Ich finde das macht es total kaputt..

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  3. Man muss ja nich immer weinen xD

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