Dienstag, 12. April 2016

[Rezension] Ein Sommer für die Ewigkeit


Juliana Romano - Ein Sommer für die Ewigkeit

Originaltitel: First There Was Forever
Aus dem Amerikanischen: Katja Maatsch
Reihe: -
Ausgabe: Taschenbuch
Seiten: 352 Seiten
Verlag: Cbt
ISBN: 978-3-570-31006-9
Erscheinungsdatum: 08.03.2016
Preis: 9,99€ [D] | 10,30€ [A] | CHF 13,90



Inhalt:

Best friends forever: Lima, die Schüchterne, und Hailey, fröhlich, extrovertiert, selbstbewusst. Doch jetzt, mit 15, ist bei Hailey nur noch Party, Mode und Make-Up angesagt, und sie hängt lieber mit den coolen Mädchen ab anstatt mit Lima. Während diese alte Freundschaft immer mehr Risse bekommt, entsteht zwischen Lima und Nate ein zartes, inniges Band – ausgerechnet Nate, auf den Hailey schon ewig steht. Und ehe Lima begreift, was gerade geschieht, hat sie mit Nate eine Grenze überschritten, die Hailey wehtun würde – wenn sie davon wüsste.

Meine Meinung:

Ich habe das Buch vom Verlag als Rezensionsexemplar erhalten. Vielen Dank dafür.

Lima und Hailey sind beste Freundinnen, seit sie denken können. Sie haben immer alles gemeinsam gemacht und waren unzertrennlich.
Doch im Sommer vor der zehnten Klasse ändert sich einiges und mit dem Beginn des neuen Schuljahres werden sich die Mädchen immer fremder. Lima kämpft weiterhin um die Aufmerksamkeit und die Freundschaft zu Hailey. Doch dann passiert es und sie verliebt sich in den selben Jungen, für den Hailey schon seit der fünften Klasse schwärmt. Nate. Aber dieser erwidert nur für eine die Gefühle. Nämlich für Lima.

Ich bin wirklich hin und her gerissen, was dieses Buch betrifft. Einerseits war es eine locker leichte und süße Geschichte für zwischendurch, andrerseits hat es mir einfach nicht so gut gefallen, wie ich es mir erhofft habe.

Lima ist schüchtern und extrovertiert. Sie hat sich für meinen Geschmack zu unreif für ihr Alter benommen. Sie wurde innerhalb der Geschichte 16, kam mir aber eher wie 14 vor.
Hailey war ein absolutes Biest und ich konnte sie wirklich nicht leiden. Sie war immer wieder gemein zu Lima & das, obwohl die Beiden eigentlich beste Freundinnen sind. Aber wie sie sich Lima gegenüber verhalten hat, tut es eine Freundin einfach nicht. Ich konnte auch echt nicht verstehen, wieso Lima sich das hat gefallen lassen.
Nate war soweit ganz sympathisch, aber trotzdem fand ich ihn total langweilig, so wie Lima eigentlich auch. Ich konnte daher keinerlei Verbindung zu den Charakteren aufbauen.

Der nächste Kritikpunkt ist, dass einfach sooooo wenig in diesem Buch passiert ist. Der Klappentext verrät eigentlich schon alles, was passiert und es hat immer so ewig lang gedauert, bis es mal weiter ging. Es gab viel zu viel belangloses Zeug drum herum und letztendlich ist dann aber doch nicht so viel bei rum gekommen. Daher fand ich die Geschichte leider zu mehr als der Hälfte der Zeit langweilig und langatmig.

Auch das Ende fand ich eher unbefriedigend und es konnte mich nicht zufrieden stellen, sondern hat lediglich nochmal gezeigt, wie unsympathisch mir Hailey war. Ich halte sie für keine gute Freundin und auch, wenn Lima als die Schuldige hingestellt wird, hätte ich eher für sie Partei ergriffen als für Hailey.

Alles in allem fand ich die Geschichte leider eher schwach und hatte mir einfach mehr erhofft.


Das Buch erhält von mir 2,5 von 5 Eulen!





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