Sonntag, 26. März 2017

[Rezension] Good as Gone


Amy Gentry - Good as Gone

Originaltitel: Good as Gone
Aus dem Amerikanischen von: Astrid Arz
Reihe: -
Ausgabe: Paperback
Seiten: 320
Verlag: C. Bertelsmann
ISBN: 978-3-570-10323-4
Erschienen: 27.02.2017
Preis: 12,99 € [D] | 13,40 [A] | CHF 17,90
Quelle: www.randomhouse.de


Inhalt:

Tom und Anna haben das Schlimmste erlebt, was sich Eltern vorstellen können: Ihre 13-jährige Tochter Julie wurde entführt, alle Suchaktionen waren vergebens, die Polizei hat den Fall längst zu den Akten gelegt. Acht Jahre später taucht plötzlich eine junge Frau auf und behauptet, die vermisste Tochter zu sein. Die Familie kann ihr Glück kaum fassen. Doch schon bald spüren alle, dass die Geschichte der Verschwundenen nicht aufgeht. Anna hegt einen furchtbaren Verdacht. Sie macht sich auf die Suche nach der Wahrheit über die junge Frau, von der sie inständig hofft, dass es ihre Tochter ist, die ihr gleichzeitig aber auch fremd erscheint und das gesamte Familiengefüge gefährlich ins Wanken bringt …

Good as Gone ist ein von Anfang an atemberaubend spannendes Buch darüber, wie wenig wir die kennen, die wir lieben. Amy Gentry spielt grandios mit verschiedenen Erzählperspektiven und führt die Leser auf zahlreiche falsche Fährten – bis zum fulminanten Finale.

Meine Meinung:

Ich habe dieses Buch vom Verlag als Rezensionsexemplar erhalten. Vielen Dank dafür!

Anna führt ein glückliches und normales Leben. An ihrer Seite ihr Mann Tom und ihre beiden Töchter Julie und Jane.
Aber dann, eines Nachts, wird ihre 13jährige Tochter Julie aus dem Familienhaus entführt. Einzige Zeugin: die 10jährige Schwester Jane.
8 Jahre später, taucht ein fremdes Mädchen vor der Tür auf. Anna kann es kaum glauben: die junge Frau behauptet Julie zu sein. Aber dann kommen immer mehr ungeklärte Fragen hoch und Dinge ans Licht, die nicht zusammen passen.
Ist die junge Frau wirklich Julie oder handelt es sich um eine Betrügerin?

Ich habe mich auf einen spannenden Thriller mit psychologischem Hintergrund gefreut und bin absolut nicht enttäuscht worden.

Das Buch ist abwechselnd aus der Sicht von Anna und der jungen Frau, die Julie sein soll, geschrieben. Annas Sicht spielt im jetzt und die andere Erzählung findet in der Vergangenheit statt und schreitet von Kapitel zu Kapitel weiter zurück in der Vergangenheit. So erfahren wir, wer sie wirklich ist und was sie erlebt hat.

Es gab ein paar wenige Längen, die sich gezogen haben und nicht hätten sein müssen, aber das ist auch schon das einzige, was ich zu kritisieren habe.
Ansonsten war das Buch einfach nur spannend und genial geschrieben.

Ich wollte so dringend wissen, wie es weiter geht, dass ich das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen konnte. Jedes Kapitel endet mit einem Cliffhanger und somit hatte man ständig einen Grund, um noch weiter zu lesen.

Mit der Auflösung habe ich so nicht gerechnet, auch wenn ich mir manche Dinge ein bisschen denken konnte, aber zum Ende kam es dann doch nochmal ganz anders als erwartet. Ich bin sehr zufrieden mit dem Ende und empfehle dieses Buch daher super gerne weiter!


Das Buch erhält von mir 4,5 von 5 Eulen!




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